ISO 9001:2026 - Zusammenarbeit
Schlechte Qualität beginnt oft an einer unklaren Schnittstelle.
IT-Dienstleister, Logistikpartner, Lieferanten, externe Fachpersonen oder Produktionspartner: Externe Anbieter tragen in vielen Unternehmen direkt zur Qualität der eigenen Leistung bei.
Je komplexer und vernetzter Lieferketten werden, desto wichtiger wird es, diese Zusammenarbeit bewusst zu steuern. Die ISO 9001:2026 legt den Fokus darauf, extern bereitgestellte Prozesse, Produkte und Dienstleistungen angemessen zu lenken.
Die Zusammenarbeit funktioniert dann gut, wenn Erwartungen nicht nur im Kopf bestehen, sondern klar vereinbart sind.
Dazu gehören zum Beispiel:
Leistungsumfang und erwartete Ergebnisse
Qualitätskriterien und fachliche Vorgaben
Ansprechpersonen und Zuständigkeiten
Termine, Datenformate und Übergaben
Prüfungen und Freigaben
Vorgehen bei Änderungen und Abweichungen
Vage Formulierungen führen oft zu vermeidbaren Diskussionen.
Der Dienstleister liefert «wie immer».
Das Unternehmen erwartet diesmal aber etwas anderes.
Klare Anforderungen ersetzen keine gute Zusammenarbeit. Sie verhindern jedoch, dass Gedankenübertragung zum festen Bestandteil eines Prozesses wird.
Welche Anforderungen hältst du bei der Zusammenarbeit mit externen Anbietern verbindlich fest?


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